Über zwölf Jahre habe ich in der Immobilienbranche gearbeitet, zuletzt als Director – eine Zeit, die mich Leistungsorientierung, Verantwortung und Druck aus der Praxis gelehrt hat. Dabei habe ich die Dynamiken aus erster Hand und von mehreren Seiten kennengelernt: die Themen und Herausforderungen der Führungsebene, der Mitarbeitenden und der Kundenseite.
Mit der Zeit wurde mir meine eigentliche Stärke immer bewusster – das Zwischenmenschliche: zu verstehen, wie Beziehungen tragen und wie Dynamiken entstehen, in der Zusammenarbeit, im Team und mit Kunden. Daraus ist eine bewusste Entscheidung gewachsen, mich beruflich stärkenorientiert weiterzuentwickeln und mir die relevanten Kompetenzen in diesem Feld anzueignen.
Umgesetzt habe ich dies mit einem berufsbegleitenden Studium der Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) und der Arbeits- und Organisationspsychologie (M.A.), einer systemischen Coaching-Ausbildung und einer Weiterbildung zum Mediator. Heute verbinde ich beides: das Verständnis für wirtschaftliche Realität und das psychologische Handwerk dahinter, akademisch fundiert.
Im Führungsalltag bleibt selten Raum, um den Themen nachzugehen, die eine Führungskraft wirklich beschäftigen: Erwartungen, Entscheidungen, Zweifel, Druck, der eigene Anspruch, die Zukunft. Sich diese Zeit bewusst zu nehmen, bildet die Grundlage von Entwicklung. Genau hier setzt meine Arbeit an – ich schaffe den sicheren Raum für diese Auseinandersetzung und gestalte mit der Person den Entwicklungsprozess.
Dabei beginne ich immer beim Menschen, nicht beim Werkzeug. Tiefe vor Methode. Was zählt, ist nicht das nächste Modell, sondern der Schritt, den jemand in seiner Entwicklung tatsächlich geht. Ich weiß, wie sich Entwicklung anfühlt, weil ich sie selbst durchlebt habe.